Unsere fünf Tage auf Koh Payam haben wir sehr genossen. Wir konnten hier komplett runterkommen und abschalten. Wie angekündigt waren wir einen Tag lang mit dem Roller auf der Insel unterwegs. Wir sind zum Monkey Beach gefahren welchen man auf den letzten 500 Metern nur durch eine nicht befahrbare lehmige Piste erreicht welche mitten durch den Urwald führt. Hier haben wir verschiedene Vögel wie z.B. Nashornvögel, sehr große Spinnen und Schmetterlinge aus nächster Nähe gesehen.
Ebenso haben wir der Hippie Bar einen Besuch abgestattet. Diese Bar besteht komplett aus Treibholz und wurde erst nach 10 Jahren fertig gestellt. Am Ende unseres Strandes haben wir Yupi kennen gelernt. Ein Thai welcher lange in Berlin gelebt hat und nun ein Resort führt. In diesem Resort welches nur aus sehr offenen Hütten besteht haben wir viele Deutsche Stammgäste getroffen. Einer davon sogar aus Malterdingen. Hier haben wir dann auch die Affen sehen können welche die Insel bevölkern. Yupi füttert diese jeden Tag damit sie ihm nicht seine ganzen Vorräte klauen. Ansonsten haben wir sehr viel gebadet und die Seele baumeln lassen. Der Abschied ist uns sehr schwer gefallen und wir überlegen heute schon wann wir wieder kommen können.
Um unser nächstes Ziel Ko Lanta zu erreichen mussten wir zwangsläufig über Phuket reisen. Diese Chance haben wir genutzt um uns selber ein Bild von der mit Abstand beliebtesten Insel bei Pauschaltouristen zu machen.
Wir waren und sind teilweise immer noch geschockt von diesem Ort welcher eigentlich gar nichts mit Thailand zu tun hat. Unsere Unterkunft befindet sich direkt am Kamala Beach. Dieser Strandabschnitt ist einer der ruhigsten der Insel. Das Nachtleben hält sich hier tatsächlich in Grenzen allerdings fühlen wir uns schon wie auf Mallorca. Es gibt hier sehr viele Russen und Skandinavier. Die Hotelanlagen sind sehr luxuriös und bieten alles was man braucht. In das typische thailändische Leben kann man hier aber nicht abtauchen. Wir wollten direkt nach der ersten Nacht wieder abreisen haben uns dann aber doch entschlossen die drei gebuchten Nächte zu bleiben um die Insel etwas zu erkunden. Heute waren wir Elefanten-Reiten was Emely sehr viel Spaß gemacht hat. Am Nachmittag sind wir dann nach Patong gefahren. Der wohl bekannteste Abschnitt der Insel. Hier wird man erschlagen von Bars in welchen sich die Thaifrauen um die notgeilen Europäer reisen, Diskotheken und von nervigen Straßenverkäufern. Alles ist auf maximale Unterhaltung ausgelegt. Wir haben relativ schnell wieder die Flucht ergriffen. Morgen werden wir uns am Meer versuchen zu entspannen bevor es weiter geht auf unsere bisherige Lieblings-Insel.
Wir möchten allen raten niemals nach Phuket zu gehen. Dann lieber an den Ballermann. Da ist das Niveau deutlich höher, die Flugzeit wesentlich kürzer und die Strände mindestens genau so schön.
Emely gefällt es in Thailand übrigens sehr gut. Sie taut immer mehr auf und fühlt sich sehr wohl. Sie wird natürlich auch von allen bewundert. Gestern hat eine Thai sogar Selfies mit ihr gemacht 😊.
Seit in Thailand die Militärregierung an der Macht ist gibt es auf den Fernverkehrsstraßen immer wieder CheckPoints an welchem sich die Busfahrer melden müssen. Auf der Fahrt nach Phuket wurden alle Ausweise im Bus kontrolliert. Auch wurden wir im MiniVan in Champuon von einem Militärmitarbeiter kontrolliert ob alle ordnungsgemäß angeschnallt sind. Es wird versucht die generelle Sicherheit im Land zu erhöhen und kriminellen Energien den Saft abzudrehen was das Sicherheitsgefühl nochmals verbessert.
P.S. Satzzeichen werden überbewertet....
Bis Bald























Vielen Dank, dass ihr uns so anschaulich an eurer tollen Reise teilhaben lasst 😚
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